Im Normalfall ist Ihr Körper weitgehendst entspannt und kann sich auf die wichtigen Prozesse konzentrieren um Körper und Geist für den nächsten Tag wieder fit zu machen. Ist der Schlaf maßgeblich gestört (z.B. durch übermäßiges Schnarchen und Atempausen) kann dies weitreichende Konsequenzen haben, wie z.B.:

  • Bluthochdruck (schlechtes Ansprechen auf Medikamente)

  • Erhöhte Level der Stresshormone

  • Begünstigung von arteriosklerotischen Prozessen

  • Deutlich erhöhtes Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall

  • Rhythmusstörungen wie z.B. Vorhofflimmern

  • Herzschwäche (syst. und/oder diastolisch)

  • Potenzstörungen

  • Metabolische Störungen durch Insulinresistenz bis hin zum Diabetes Mellitus

  • Tagesmüdigkeit und Einschlafneigung / Monotonie-Intoleranz / erhöhte Unfallgefahr

  • Kognitive Defizite / Gedächtnisstörungen

  • Infektanfälligkeit

Je nach Schweregrad und Art einer schlafbezogenen Atemstörung sowie individuellen Bedürfnissen kommen unterschiedliche therapeutische Optionen infrage, welche neben konservativen Maßnahmen u.a. auch spezielle Zahnschinen- (Progenitorschinen) oder Maskentherapien (CPAP, ASV,…) beinhalten. Nach erfolgreicher Therapie können Sie Ihr individuelles Risiko für die oben genannten Erkrankungen deutlich senken und wieder zu Kräften kommen.

Schlafmedizin

 

Schlafen Sie sich gesund!

In einer gesunden Konstitution verbringen Sie ca. 30% ihrer Lebenszeit schlafend. Hierbei finden wichtige Regenerationsprozesse Ihrer Organe, des Immunsystems, wie auch Ihres Gehirnes statt aber auch des vegetativen Nervensystems statt. Gelerntes Wissen wird über neue Synapsenbildung gefestigt, Erreger frühzeitig erkannt und bekämpft bevor Sie Schaden anrichten.

Oft bemerken Sie selber eine bestehende Schlafstörung nicht. Hinweise auf eine schlafbezogene Atemstörung können sein: Schnarchen, Tagesmüdigkeit, Gedächtnisstörungen oder ein schlecht einstellbarer Blutdruck. Auch kann der Bettpartner nicht selten wichtige Hinweise geben, z.B. wenn Atempausen oder schreckhaftes Aufatmen oder lautes Schnarchen beobachtet werden.

Durch ein Schlafapnoescreening können wir Ihnen helfen eine bestehende Störung zu identifizieren und die notwendigen Schritte einleiten damit Sie wieder möglichst schnell zu einem erholsamen Schlaf finden. Im Rahmen der sog. Polygraphie werden viele Parameter im Schlaf aufgezeichnet wie z.B.:

  • Herzfrequenz und Herzfrequenzvariabilität

  • Sauerstoffsättigung des Blutes (über optischen Sensor)

  • Körperlage (Stehen, Rechts-, Links-, Bauch- u. Rückenlage)

  • Atemfluss über die Nase (mittels Staudruckschlauch)

  • Brustatmung (über Brustgurt mit Dehnungssensoren)

  • Bauchatmung (über Bauchgurt mit Dehnungssensoren)

  • Raumlichthelligkeit

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